Mitgliedseinzüge

Liebe Mitglieder,

viele von Euch haben am 29.01. zahlreiche Mails von unserem neuen Vereinsverwaltungsprogramm erhalten. Die zahlreichen Mails rühren daher, dass nun die einzelnen Bestandteile des Mitgliedsbeitrags wie DRV-Beitrag, Spind-Gebühr und der Beitrag selbst separat ausgewiesen werden. Es wird also in der Summe nicht mehr abgebucht als zuvor.

Für die Zukunft arbeiten wir daran, dass diese Aufteilung nicht mehr erfolgt und ihr nicht mehr so viele Mails erhaltet.

Viele Grüße Euer Vorstand

Ruderer*innen im Wintermodus

Dass Sport auch auf Wasser im festen Aggregatzustand Spaß machen kann, beweisen jedes Jahr wieder einige Nassov*innen. Dafür fahren wir bei guter Schneelage in unsere schönen hessischen Mittelgebirge (Vogelsberg und Rhön). Das frühe Aufstehen und die Überwindung ins Kalte zu fahren wird mit tollen Ausblicken, schönen Abfahrten und nicht zuletzt den geselligen und schmackhaften Mittagspausen belohnt. Hier ein paar Impressionen:

Main-Wanderfahrt 2023 von Karlstadt zur Nassovia

Das wichtigste in Kürze:

Wann? 17.– 22.4.2023
Wo? von Karlstadt zur Nassovia
Länge: Gesamt 200,4 km; Tagesetappen zwischen 26 und 37 km
Soll-Kilometerzahl: 100 km in 2023
Kosten: ca. 200€
Teilnehmerlimit: 15 Personen
Meldeschluss: 28.2

An Ostern ans Mekong-Delta, zum Tempel der Mörgenröte, dann zu den Reisfeldern, … Ne, im Frühling sind auch die Mündung der fränkischen Saale in den Main in Gemünden, die Burgruine Wertheim und die Weinberge in Homburg ein Genuss! Vietnam, Thailand und Kambodscha? Pah, Bayern, Baden(-Württemberg) und Hessen. Ein Backpackreise und jede Nacht in einem anderen Hostels? Ne, es geht mit Gepäck im Boot von Bootshaus zu Bootshaus (vielleicht auch mal in eine Pension?).

Wir reisen ganz unkompliziert und umweltfreundlich mit der Bahn am 17.4.2023 nach Karlsstadt, wo unsere gewohnten und geliebten Boote bereits bereitstehen. Dann geht es in sechs Etappen mit Strecken zwischen 26 und 37 km über schöne Mainschleifen und einige Schleusenabenteuer zurück nach Frankfurt. Übernachtet wird in den Bootshäusern der lokalen Rudervereine, gepicnickt in den Mittagspausen an einer schönen Anlegestelle (kein Landdienst) und sattgegessen am Abend in schönen Lokalen.

Um gut vorbereitet zu sein, solltet ihr bis zu Beginn der Wanderfahrt bereits 100 km im Boot im Jahr 2023 zurückgelegt haben. Wanderfahrtenerfahrung ist nicht benötigt. Wir freuen uns auf eine gesellige Wanderfahrt mit bis zu 15 motivierten Mitruder*Innen, die den Main bezwingen wollen ;-).

Euer Orgateam (Dagmar, Christian, Corinna und Markus)

Anmeldung und Fragen bitte bis 28.02. an corinna.kipke@web.de

WEIßWURSTACHTER 2022

Zum 13. „Weißwurstachter“ lud die Ruderverbindung Rheno Franconia am 6. November 2022 ein. Hierzu werden alljährlich die Mitglieder aller Frankfurter Rudervereine zur gemeinsamen Achterfahrt durch Frankfurt mit anschließendem Weißwurstessen aufgerufen.
Leider reichten die Anmeldungen beider westlichen Vereine in diesem Jahr nicht für die
Besetzung eines kompletten Achters. Somit rüsteten sich 6 Nassoven für einen halben
Achter am frühen Morgen des 6. November.
Kirsten Wolff machte sich auf den Weg zur „Freiweg“ und füllte dort deren Achter.
Ralf Trieder, Thorsten Heidecke, Sven Dünkelberg, Dagmar Hübner und Imke Zielke
trafen sich am Clubhaus und ließen die „Wörthspitze“ zu Wasser.


Im dichten Nebel, aber erste Sonnenstrahlen versprachen schon einen herrlichen Tag,
ruderten sie gen Griesheimer Sportboot-Schleuse.
Dagmar erbarmte sich und krabbelte aus dem Boot, um die Schleuse zu betätigen. Aber
wie erreicht man den Buzzer? Über den Zaun? Auf die andere Seite klettern? Doch dann
war er schnell gefunden und das Schleusen ging ganz fix. Als das Schleusentor sich
öffnete, empfing Frankfurt die Wörthspitze mit herrlichem Sonnenschein und zwei
Schwäne putzen sich auf der Staumauer für den beginnenden Tag.

So erwacht auch Mainhattan an diesem Sonntag Morgen, je weiter das Boot stadteinwärts kommt. Frühsportler am Ufer und Ruderer anderer Vereine genießen diesen schönen Novembermorgen.

Nach 12 km im Rudererdorf in Oberrad angekommen, sind die Nassoven schon warm-gerudert. Hier sammelten sich alle teilnehmenden Boote, vor allem die 8 Achter
gaben ein tolles Bild ab.

Punkt 11 Uhr ging es wieder flussabwärts zum Eisernen Steg, wo die Boote viele Blicke
der Passanten auf der Brücke und am Ufer auf sich zogen – und auch der Rudergruß, das
dreifache „Hipp Hipp Hurra“ klang eindrucksvoll.

Für das Anlegen der vielen Boote in Niederrad bei der „Rheno“ brauchte es schon ein wenig Geduld. Dafür wurden alle Ruderer*innen mit Weißwurst, Brezeln und Bier sowie Kaffee und leckerem Streuselkuchen belohnt. Auf dem Gelände des Bootshauses herrschte fröhliche Stimmung und reger Austausch unter den Vereinsmitgliedern.

Gesättigt und zufrieden machten sich die Nassoven auf den Heimweg. Beim routinierten
Schleusen gab es diesmal einige staunende Zuschauer und um 14.30 Uhr traf
die „Wörthspitze“ wieder wohlbehalten in ihrem Heimathafen an.
Alle Teilnehmer*innen waren sich einig, dass diese Ausfahrt wiederholt werden muss.
( Imke Zielke )

Die Nassovia beim Head of the Charles in Boston erfolgreich

Gleich zwei mal war der RC Nassovia auf dem Siegerpodest vertreten. Nach der erfolgreichen Saison – oder soll man sagen vor der kommenden Saison – probierte sich Jonas Gelsen erneut mit seinem hessischen Trainingskollegen Marc Weber im Doppelzweier aus. Nach dem Rennen in Essen im Frühsommer setzte sich diese Paarung über die knapp 5 km lange Strecke auf dem Charles River in Boston durch. Ein schöner Erfolg für Jonas und Partner Marc. Beide trainieren am Bundesstützpunkt in Frankfurt mit Trainer Ralf Hollmann. Selbst Bundestrainerin Bielig will dem Doppelzweier die Chance lassen, sich hier vorzubereiten, um sich für internationale Aufgaben vorzubereiten.

Der andere Doppelzweier, der einen dritten Platz belegte, war mit Carsten und Sara Brzeski besetzt. Beide waren zuvor in Einern über die Strecke gegangen und dann im Familiendoppelzweier vereint im Boot. (rüdi)

Carsten Brzeski berichtet von der unvergleichlichen Atmosphäre dieser Regatta in Boston eingegangen:

Es gibt drei Regatten, die man als Leistungsruderer wenigstens ein Mal in seinem Leben besucht haben muss: Luzern, Henley und das Head of the Charles in Boston. Vor allem das Head of the Charles in Boston ist nicht allen in Europa ein Begriff. Dabei ist es der Herbstklassiker schlechthin. Die größte 3-Tages-Regatta der Welt. Eine Langstreckenregatta über knapp 5 Kilometer auf einer kurvigen, anspruchsvollen Strecke von Boston nach Cambridge (oder besser: Harvard), an der an sonnigen Tagen mal schnell eine halbe Million Zuschauer am Rand stehen können. Einfach ein absolutes Muss.

Dieses Jahr starteten drei Nassoven zusammen mit mehr als 11 000 Teilnehmern auf dieser Regatta. Jonas mit Marc Weber im Championship Doppelzweier und die “Trainingsgruppe Brzeski” mit Carsten im Masters Einer, Sara im Leichtgewichts-Frauen Einer und zusammen im Parent-Child Doppelzweier.

Die Teilnahme am Head of the Charles ist mit viel Aufwand verbunden: eine lange Flugreise, Zeitumstellung, Hotelübernachtung und Mietboote, die nur einen Tag vor den Rennen auf einem überfüllten Fluss getestet werden können, machen auch den Charme dieser Regatta aus. Mit Menschen überflutete Brücken und Ufer bieten während der drei Tage Regatta ein Erlebnis aus einer anderen Welt, wenn man es mit deutschen Regatten vergleicht, auf denen man ja schnell alle Besucher mit Vornamen kennt.

Carsten machte schon Freitagfrüh den Anfang und belegte als bester Ausländer den 21. Platz in einem Feld von mehr als 120 Startern im Masters-Einer. Am Samstag zeigten Jonas und Marc dann dem amerikanischen WM 7., wo der Hammer hängt, und gewannen souverän ihr Rennen. Mit der Startnummer eins in das Rennen gegangen, hatten sie Gegner und Strecke gut im Blick und Griff. Der erste ausländische Sieger in dieser Klasse seit den Sinkovic Brüdern. Wenn das mal nicht ein gutes Omen ist. Kurz danach ging Sara über die Strecke und lieferte sich lange Zeit ein hartes Duell mit zwei Lokalmatadorinnen. In einem mit Nationalmannschaftsruderinnen aus den USA und Kanada gespickten Feld, belegte Sara letztendlich einen guten 12. Platz im Leichtgewichts-Fraueneiner.

Sonntagfrüh gab es erst einmal touristisches Rahmenprogramm durch Carsten und die kleine Reisegruppe bekam zusammen mit Coach Ralf Hollmann eine Privattour auf dem geschichtsträchtigen Campus der Harvard University. Dort wo Carsten auch schon als Lecturer tätig war. Danach konnten Jonas und Marc noch das Leben als Regattatourist genießen und sich bei bestem Wetter die spektakulären Achterrennen anschauen. Hier gibt es eigentlich jedes Jahr mindestens einen Crash zu bestaunen oder einen Achter, den es aus der Kurve trägt und der an einem Brückenpfeiler zu zerschellen droht. Den Abschluss machten dann am Sonntagnachmittag Carsten und Sara im Parent-Child Doppelzweier. In einem Feld mit fast 50 Booten und vor allem Vätern mit ihren Söhnen, überholten sie etliche Boote, kämpften sich auf einen dritten Platz vor und holten sich so erschöpft aber glücklich die Bronzemedaille.

Ein großartiger Saisonabschluss, bei keiner der drei Nassoven mit leeren Händen nach Hause flog. Für die “Trainingsgruppe Brzeski” war es der Abschluss von zwei coronabedingten Jahren, in denen Sara nicht in den Niederlanden studieren und rudern konnte, sondern sich mit ihrem Vater herumschlagen musste. An dieser Stelle vielen Dank für die tolle Unterstützung der Nassovia in dieser Zeit. Für Jonas und Marc war es hoffentlich der Anfang eines tollen Projekts, an dessen Ende in zwei Jahren die Teilnahme an den Olympischen Spielen steht. So war Boston also nicht nur ein einmaliges Erlebnis, sondern Ende und Anfang zugleich (Carsten Brzeski)

Aktionstag am Samstag, den 12. November

Am 12. November möchten wir gerne zusammen mit Euch unser Außengelände (Rasen, Hecke, Bäume) auf Vordermann bringen, die Umkleiden und Turnhalle gründlich reinigen und ausmisten, die Bootshalle putzen und Bootsreparaturen durchführen.

Wir treffen uns um 10 Uhr auf dem Bootsplatz und hoffen auf rege Teilnahme.

Traditionelles Abrudern am 23.10.2022

Am 23.10.2022 trafen sich rund 30 Mitglieder, um mit einer kleinen Regatta und ausreichend Zeit zum Gespräch und bei Essen und Trinken gemeinsam die Saison zu beenden und das Abrudern zu begehen.

Zwei Gig-Boote, besetzt mit Ruderinnen und Ruderern aus der Breitensportgruppe, sprinten zum Abschluss ihrer Sonntagsmorgenausfahrt über den Main. Gewinner gab es keine. Olympischer Gedanke. Nicht so bei den beiden Einern der Juniorinnen und Junioren. Elisa und Ida „battelten“ sich. Kleiner Vorsprung für Elisa. Jasper und Clemens waren die beiden anderen Einerfahrer. Ein Fotofinish…. wäre nötig gewesen. Es war nicht auszumachen, wer den Bugball vorne hat. Zwei Sieger. Danke für die Präsentation sportlichen Geistes.
Bei deftigem Essen kamen dann alle zusammen. Die mitgebrachten Salate waren ein Gedicht und rundeten das Grillgut geschmacklich ab. Gesund war es zudem. Übrigens gab es nach dem Deftigen auch noch Süßes. Dank an alle, die die gesunden Speisen beigesteuert haben.
Bei sonnigem Herbstwetter genossen alle anwesenden Mitglieder den Tag des Abruderns. Noch ein paar Tage sind Ausfahrten unter der Woche möglich. In wenigen Tagen wird dies allerdings nur noch am Wochenende möglich sein. Dann nimmt der Anteil an Trainingszeit in Kraftraum und Sporthalle zu (rüdi).