Nassovia Jonas Gelsen – Vizeweltmeister im Doppelvierer

Nach einer sehr gut verlaufenen Saison mit Spitzenleistungen im Trainingslager und dem Sieg der Europameisterschaft startete der Doppelvierer um Jonas Gelsen – als Powerhouse auf Platz 3 rudernd – hinter Schlagmann Ole Hohensee , Felix Heinrich (Platz 2) und Marc Weber (Bug). Die Platzierungen in Vorlauf und Semifinale ließen bereits aufhorchen.

Heute dann das A-Finale. Wahnsinnsstart, frühe Führung. Würde das reichen, würden sich die vier Männer auf dem weiteren Streckenverlauf durchsetzen können gegen die wieder erstarkten Italiener und die souverän ruderenden Briten? Es gelang. Lange führte das deutsche Boot bis dann auf den letzten 200 Metern die italienische Mannschaft um Schlagmann Giacomo Gentili, Luca Rambaldi, Andrea Panizza, Luca Chiumento unwiderstehlich und sehr ästhetisch anzog. Die Saison lief nicht so gut für die Italiener, die Weltmeister aus 2025, aber jetzt waren die Canottiere wieder voll da. In 5:33.60 siegten sie, knapp gefolgt von der deutschen Mannschaft mit 5:34.46. Den dritten Platz belegte die britische Mannschaft, WM-Zweiter in 2025, in 5:35.40. Auf den Plätzen 4 bis 6: Niederlande, Polen, USA. Seit 11 Jahren wieder eine Medaille für die deutschen Ruderer im Doppelvierer.
Vorsitzende Claudia König, live in Amsterdam mit einer kleinen Gruppen von Nassoven dabei, fragt überglücklich: „Und wer war dabei in diesem hoch spannenden Rennen: „Unser“Jonas Gelsen. Glückwunsch. Wir freuen uns sehr über den Erfolg unseres Ruderers Jonas.“

 

 

Triple-Meisterschaft in Krefeld

Der erfolgreiche Frauen-Achter mit Ida Janssen (vierte von links)

Auf der Triple-Meisterschaft in Krefeld starteten in diesem Jahr Ida Janssen und Carsten Brzeski. Beide konnten von Freitag bis Sonntag zahlreiche Medaillen sammeln.
Am Freitag wurden die Vorläufe gefahren, die von beiden souverän gemeistert wurden.
Am Samstag konnte dann zunächst Ida mit ihrer Renngemeinschaft den Tag erfolgreich mit einem Sieg im Mixed-Achter beginnen.
Als Nächstes ging Carsten im Doppelvierer mit seiner Renngemeinschaft an den Start und sicherte sich die Bronzemedaille.
Auch im Zweier ohne holte Carsten gemeinsam mit seinem Partner vom BRC eine weitere Bronzemedaille.
Am Sonntag startete Carsten im Masters-Männer-Einer D und erreichte in einem großen Teilnehmerfeld den fünften Platz.
Den Abschluss des erfolgreichen Wochenendes für die Nassovia bildete Ida im Frauen-Achter. In einem packenden Finale konnten sie sich hier erneut den Sieg sichern.

Herzlichen Glückwunsch an unsere erfolgreichen Sportler!

Nassovia sucht Trainerin/Trainer für die Jugend

Der Nassovia-Vorstand legt viel Wert auf Nachwuchsarbeit. Daraus können sich Talente entwickeln, die nach gutem Training – wie z.B. Jonas Gelsen, aber auch viele andere erfolgreiche Ruderinnen und Ruderer der Nassovia zuvor – zu nationalen und internationalen Regatten fahren und dort bestehen können. Talent muss erkannt und gefördert werden, damit sich Spaß und Erfolg einstellen.

Daher sucht Björn Stanischewski, Vorstand Leistungssport und Jugend, Unterstützung für das Trainerteam, das sich derzeit um die Jugendlichen kümmert. Fünf bis sechs Einheiten sind pro Woche zu gestalten. Durch Ausbildung und Beruf sind diejenigen, die derzeit das Training betreuen, normalerweise nur ein bis zweimal pro Woche im Verein verfügbar. Daher suchen wir eine Trainerin oder einen Trainer, die die Verantwortung für das Training insgesamt steuern möchten und einige der Trainingstage übernehmen können. Ida Janssen, die bis vor kurzem ihr Bundesfreiwilligenjahr im Verein absolvierte, hat eine Stellenausschreibung verfasst. https://nassovia-hoechst.de/wp-content/uploads/2026/08/Trainerausschreibung-RCNH-Aug-2026.pdf

Wir freuen uns über die Verbreitung dieser Ausschreibung und erhoffen uns, Kontakt zu Interessierten zu bekommen. Ziel ist es, ein gutes Training aufrecht zu erhalten und die Rudertalente von Morgen zu entwickeln.

 Jonas Gelsen ist Europameister!

Vor wenigen Tagen: In der Besetzung Ole Hohensee (Stralsunder RC), Jonas Gelsen (Ruder-Club Nassovia Höchst), Felix Heinrich (Normannia Braunschweig), Marc Weber (Germania Frankfurt) überzeugten die deutschen Ruderer in einem ausgezeichneten Rennen gegen die stärkste Konkurrenz aus Europa. Ein sehr guter Auftakt für die Weltmeisterschaften in Amsterdam.

In wenigen Tagen: Die Weltmeisterschaften im Rudern 2026 in Amsterdam. Von Montag  24. August bis Sonntag 30. August misst sich die weltweite Konkurrenz auf der Bosbaan.

Jonas ist mit der gleichen Mannschaft dort gemeldet. Die Mannschaft hat sich rudertechnisch derartig verbessert, dass gute Chancen auf einen Medaillenplatz  bestehen. Es war ein Genuss diese Mannschaft in Varese (Italien) zu sehen! Der erst 19-jährige Schlagmann Ole Hohensee hat mit Jonas das Kraftzentrum besetzt. Natürlich werden die Bedingungen in Amsterdam anders sein, zumal weitere internationale Konkurrenz dazu kommt. 
In der ARD Mediathek werden am Samstag, 29. August ab 11:00 Uhr  und am Sonntag 30. 8. ab 13:30 Uhr Berichte über die Weltmeisterschaft zu sehen sein.      

Bericht: Hans Moosbrugger, Foto: DRV  

1. Mai-Regatta – gelungene Veranstaltung, gute Stimmung und schnelle Zeiten

Die Nassovia bereitete den vielen Sportlerinnen und Sportlern eine gelungene Langstrecken-Regatta. Die vor vielen Jahren von den beiden Vereinen RG Nied und RC Nassovia Höchst ins Leben gerufene Regatta im Westen Frankfurts am 1. Mai ist inzwischen ein Klassiker geworden. Viele „Wiederholungstäter“ treffen sich jedes Jahr im Wechsel mehr bei RG Nied und -so wie dieses Jahr- bei RC Nassovia Höchst. Die vielen Helfer beider Vereine bereiteten den Gästen eine perfekt organisierte Regatta.

Veränderungen sind gut für die Weiterentwicklung. Und doch: Bekanntes, Eingeübtes hilft bei der Vorbereitung und beim reibungslosen Ablauf einer solchen Veranstaltung.

Mehr zu den Rennen in Kürze. Über den folgenden Link auf der Seite des Dt. Ruderverbandes gelangt man zu den Ergebnissen. https://meldeportal.rudern.de/regattas/019a0ac0-830d-715b-8512-3dd6559a4553/documents/019de83f-6a42-72cc-8de8-024f4e250a47

Schnellstes Boot wurde wieder der Achter RG Nied / RCNH. Bei der Übergabe des Wanderpreises waren es leider nur wenige Ruderer der Mannschaft, die den Preis entgegennehmen konnten.

 

 

 

Training für Regatta am 1. Mai

„Im Frühtau zu Berge“….hier muss es wohl heißen, „im Morgennebel auf dem Wasser“. Unsere Ruderkameradin Dagmar ist schon unterwegs und bestens vorbereitet für die Langstreckenregatta. Und wie sieht es bei Dir aus?

(Fotograf: Fährenkapitän Sven Junghans)

Deutsches Meisterschaftsrudern 2026

Jonas Gelsen ist Deutscher Vizemeister

Am vergangenen Wochenende fand in München auf der Regattastrecke in Oberschleißheim das Deutsche Meisterschaftsrudern für Kleinboote statt. Für die Nassovia waren hier unser Olympiateilnehmer Jonas Gelsen im Einer und Ida Janssen im ungesteuerten Zweier am Start.

Ida Janssen konnte mit Ihrer Partnerin Amelie Müller von der Hanauer RG im C Finale den 2 Platz erreichen. Da Ida noch zu den jüngeren Frauen B gehört, war dies ein sehr gutes Ergebnis, mit dem sie sich für die weitere Auswahl zur Großbootbildung im Frauen B-Bereich qualifiziert hat.

Jonas Gelsen konnte im Einer, hinter Olympiasieger Oliver Zeidler, den Deutschen Vizemeister-Titel erringen. Oliver Zeidler hatte sich mit einen starken Start auf den ersten 500m der 2000m langen Strecke gleich 4,5 Sekunden abgesetzt. Jonas Gelsen war dann aber auf allen weiteren Streckenabschnitten schneller und war am Ende nur knapp eine Sekunde hinter Oliver Zeidler im Ziel.

Wir gratulieren unseren beiden erfolgreichen Sportlern und schauen gespannt auf die weitere Saison.

 

Frühjahrsklassiker in Amsterdam

(cb) Amsterdam ist mehr als eine Reise wert. Für reiselustige Mastersruderer beginnt die Saison jedes Jahr im März in Amsterdam. Nicht unbedingt wegen des Wetters, aber wegen großartigen und gut besuchten Regatten. Wo findet man heutzutage noch mehr als 100 Mastersachter, die sich mit der Konkurrenz messen wollen?

Nachdem der Nieder-Achter beim Head of the Amstel den Anfang gemacht hatte, lag die Höchster Mastersgruppe Brzeski/Schuller beim Heineken Cup und dem Skiffhead am Start. In einer Renngemeinschaft mit Berlin und Hamburg, u.a. mit dem Deutschland-Achter Ruderer der neunziger Jahre, Frank Richter, ging es über die 2500m, 250m und abschließenden 5000m. Mittlerweile ist die Altersklasse erreicht, in der man die eigene subjektive Einschätzung der großartigen Leistungen nicht mehr von offiziellen Zeiten und Ergebnissen beeinflussen lässt. Und in diesem Sinne und passend zum Weltgeschehen war es die beste Leistung aller Zeiten. Da sich Amsterdam auch noch von seiner besseren wettertechnischen Seite zeigte, war es ein rundum gelungener Ausflug. In der Woche danach ging es noch mal zurück nach Amsterdam. Dann aber mit dem Einer auf dem Autodach. Das traditionelle Skiffhead über 8km lockt jedes Jahr gut 160 Mastersruderer an und ist vor allem für Carsten immer wie ein Klassentreffen. Für Außenstehende altert man zusammen, untereinander ist die Zeit seit dreißig Jahren stehen geblieben. Auf dem Wasser gegeneinander, davor und danach gemeinsam beim “Koffie”. Auf ein Neues in 2027 (……mehr als EINE Reise wert……)

Anrudern am 29.03.2026

Unser diesjähriges Anrudern fand am 29.03.2026 statt. Es war vor allem ein aktives Anrudern Bei kaltem Wetter, aber besten Wasserbedingungen ruderten wir in 3 Booten den Main stromab Richtung Eddersheim. Im Anschluss genossen wir bei anregenden Gesprächen unsere mitgebrachten Köstlichkeiten. Mit einem Gläschen Sekt haben wir auf eine erfolgreiche Rudersaison 2026 mit vielen Ausfahrten auf dem Main angestoßen.

Sportlich konzentriert, wie wir den Tag angegangen sind, haben wir erst bei letztem Boot noch an ein Foto zum Anrudern 2026 gedacht.

Nassovia steigt in Regatta-Saison ein

Noch vor dem Anrudern fuhren wir am 21.03.2026 zum 1. Schlossuferpokal nach Aschaffenburg. Der RC Aschaffenburg lies eine alte Tradition wieder aufleben und so konnten wir in Gig-4ern über eine Strecke von 4,7 km zeigen was nach den Wintermonaten in uns steckt.

Seitens der Nassovia nahmen wir im Männervierer und im Mixvierer teil. Gestartet wurde bei Main km 88,4 km flussabwärts, weiter ging es am Schloss Johannisburg und dem Pompejanum vorbei, um nach 3 km zu wenden und mainaufwärts zum Floßhafen zu fahren, wo sich das Ziel befand. Im Anschluss konnte man sich 1,5 km in Ruhe ausrudern und die Umgebung genießen, bevor man bei RC Aschaffenburg wieder angelegt ist.

Fazit vom Breitsportvorstand: „Es hat Spaß gemacht und war ein gelungener Auftakt der breitensportlichen Wettkampsaison“. Vor allem weil wir im Mixvierer in der Altersklasse der Ü60 und U70 jährigen das schnellste Boot waren.

So und der nächste Wettkampf kommt bestimmt: Am 1. Mai findet die traditionelle Frankfurter Langstrecke auf dem heimatlichen Ruderwasser statt: der RC Nassovia Höchst 19881 e.V. ist in diesem Jahr Gastgeber der Veranstaltung.

Unser Master-Meister Carsten Brzeski ruderte zweimal schon in Amsterdam, in der Mannschaft und im Einer. Bericht folgt.

Und noch eine sehr erfreuliche Nachricht vom 28. und 29.3.: Wir freuen uns riesig über und mit Vereinskamerad Jonas Gelsen über tolle Leistungen. Jonas, der inzwischen in Berlin lebt und trainiert, erzielte bei der Leistungsüberprüfung der Nationalmannschaftsruderer den zweiten Platz beim 2000 m Ergometertest, bei dem er mit einer Zeit von 5:41,7 nur 0,6s langsamer als Oliver Zeidler und damit nah an der Weltrekordzeit war. Über die 6000 m Langstrecke in Leipzig konnte Jonas den ersten Platz in 21:33 min mit 4 s Vorsprung vor Oliver Zeidler für sich entscheiden können. Auch Marc Weber, Jonas Partner aus dem Olympia-Jahr, zeigte Spitzenleistungen und wurde sowohl auf dem Ergo als auch im Einer Dritter. Das ist Klasse!